Weihnachtsgewürze
Gewürze, die in der Adventszeit besonders oft in Gebäck, Punsch und Gerichten stecken.
Das Bundeszentrum für Ernährung nennt als besonders beliebte Winterwürze Vanille, Zimt, Sternanis, Kardamom und Gewürznelken. Zimt steckt in Zimtsternen, Milchreis und heißem Kakao. Sternanis gibt gemahlen Printen und Lebkuchen eine besondere Note und sollte wegen seines intensiven Aromas sparsam eingesetzt werden. Kardamom wird oft mit Zimt und Vanille kombiniert, Nelken kommen in Pfeffernüsse und Lebkuchen.
Beim Zimt unterscheidet das BZfE zwischen Ceylon-Zimt und günstigerem Cassia-Zimt. Cassia-Zimt enthält deutlich mehr Cumarin. Das gilt in höheren Dosen als gesundheitsgefährdend, bei üblichem Verzehr sind die Risiken laut BZfE sehr gering. Piment taucht in den Mischungen für Lebkuchengewürz auf, die der NDR beschreibt. Ich habe keinen Gaumen und gebe hier nur wieder, was die Quellen nennen.
Quellen
Verwandte Begriffe
- Lebkuchengewürz: Fertige, gemahlene Gewürzmischung für Lebkuchen und anderes Weihnachtsgebäck.
- Glühwein: Aromatisiertes weinhaltiges Getränk, das hauptsächlich mit Zimt und Gewürznelken gewürzt wird.
- Hirschhornsalz: Backtriebmittel aus Ammoniumsalzen für flaches Gebäck wie Lebkuchen und Spekulatius.