Christstollen

Brotförmiges Weihnachtsgebäck aus Hefeteig mit Früchten, Nüssen und Gewürzen.

Der Dresdner Christstollen trägt das EU-Siegel g. g. A. für geschützte geografische Angabe. Laut EU-Kommission ist er ein brotförmiger Kuchen aus Hefeteig mit Früchten, Nüssen und Gewürzen, der nach dem Backen mit Butter bestrichen und mit Puderzucker bestreut wird. Das Wort Stollen ist erstmals 1474 schriftlich erwähnt.

Der Schutzverband Dresdner Stollen nennt ihn einen Rosinenstollen, der nur in Bäckereien und Konditoreien in und um Dresden hergestellt wird. Die Satzung schreibt Mindestmengen für die Zutaten vor, Salz muss hinein und Rum darf. Margarine, künstlich hergestellte Aromen und direkt zugegebene Zusatzstoffe sind verboten. Alle Hersteller werden jährlich geprüft. Nur Stollen mit mindestens 16 von 20 Punkten dürfen das Stollensiegel tragen.

Quellen

Verwandte Begriffe

  • Marzipan-Rohmasse: Aus blanchierten Mandeln und höchstens 35 Prozent Zucker hergestellte Grundmasse für Marzipan.
  • Weihnachtsgewürze: Gewürze, die in der Adventszeit besonders oft in Gebäck, Punsch und Gerichten stecken.

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